Was ist Energie ... ?

Die Seiten in diesem Bereich bieten einen Überblick zum Thema "ENERGIE" aus energiewirtschaftlicher Sicht bzw. aus der Sicht des privaten Energieverbrauchers.

Nachfolgend finden Sie Erläuterungen, wie in diesem Sinne das Wörter "Energie", "Energieart" oder "Energieverbrauch" auf diesen Seiten genutzt werden. 

Als Vergleich finden Sie zum Schluss auch Hinweise zur naturwissenschaftlichen Sicht auf die Energie, z.B. das Energie nicht "verloren" geht.

Energie und Energiewirtschaft und Versorgungssicherheit

Energie: Versorgung von privaten Haushalten und der Wirtschaft um Geräte/ Maschinen anzutreiben oder zu bewegen bzw. Gebäude zu beheizen.

Energiewirtschaft: Einrichtungen, die die Versorgung sicherstellen, teilweise auch nur in Teilbereichen, wie Energiegewinnung, Energieübertragung oder Energiehandel bzw. -Abrechnung.

Versorgungssicherheit: Energie ist ein Grundbedürfnis der Menscheit, im Sinne der Daseinsvorsorge übernimmt der Staat die Überwachung. Neben §1 EnWG (Energiewirtschaftsgesetz) "Zweck des Gesetzes ist eine möglichst sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche leitungsgebundene Versorgung der Allgemeinheit mit Elektrizität und Gas, die zunehmend auf erneuerbaren Energien beruht. " regeln weitere Paragaphen (u.a. §§12,15,21a) die Versorgungssicherheit. Das zuständige Ministerium für Wirtschaft und Technologie hat dazu ein Monitoring eingerichtet, welches durch die Bundesnetzagentur durchgeführt wird

Energieform in der Energiewirtschaft

ist die Bereitstellung von Energie in Form von

  • elektrischem Strom
  • Wärme (Heizenergie)
  • Kraftstoffe (Verkehr)

Primär-, End- und Nutzenergie in der Energiewirtschaft

In der Energiewirtschaft wird unterschieden, ob es sich bei den dargestellten Werten um Energie handelt, die sofort genutzt werden kann (als Beispiel der Strom aus der Steckdose) oder ob es sich um ein "Energiepotenzial" handelt, welches erst noch verfügbar gemacht werden muss (zum Beispiel Kohle, welche für die Bereitstellung von Strom noch über Verbrennung, Dampf und Generatoren umgewandelt wird):

Primärenergie: aus natürlich vorkommenden Energiequellen entweder direkt oder durch Umwandlung in sekundäre Energieträger nutzbare Energieformen.

Endenergie: nach Umwandlungs- und Übertragungsverlusten von der Primärenergie vorhandene Teil, welche bei Verbrauchern (Private Haushalte) oder anderen Sektoren, wie "Gewerbe, Handel, Dienstleistung" (GHD) oder Industrie oder Verkehr genutzt werden kann.

Nutzenergie: nach der Umwandlung beim Endverbraucher übrig gebliebende Teil zur tatsächlichen Nutzung (Antrieb von Maschinen, Umwandlung von Bennstoff in Wärme).

Energierzeugung und Energieverbrauch in der Energiewirtschaft

Erzeugung: Aufbereitung von Primärenergie in nutzbare Energieträger (dann "Sekundärenergie" genannt, wie Benzin oder Koks, aber auch Biogas)

Verbrauch: Umwandlung gut nutzbarer Energieträger in andere Energieformen, welche nicht/oder schwer nutzbar sind (wie Bewegung oder Abwärme)

mehr Information - Energieformen aus naturwissenschaftlicher Sicht

In der Naturwissenschaft wird die physikalische Größe "Energie" in den Sachgebieten Physik, Chemie, Biologie und damit verbunden Technik & Wirtschaft verwendet.

Allgemein wird hier die Energie unterschieden in

Innere Energien als

  • Chemische Energie
  • Thermische Energie
  • Kernbindungsenergie

sie besteht aus Gesamtheit von kinetischen (Bewegung von Teilchen) und potentiellen (Wechselwirkungen der Teichen) Energien.

sowie der Äußere Energie aus Bewegung und Lage im Gesamsystem:

  • elektrische Energie
    • Feldenergie
    • Schwingungsenergie
    • Strahlungsenergie
  • Kinetische Energie, wie
    • Rotationsenergie
    • Schallenerggie
    • Verformunsenergie
  • Potentielle Energie, wie
    • Gravitationsenergie

mehr Information - Wärme aus naturwissenschaftlicher Sicht

Wärme ist eine Prozessgröße, wie Arbeit bei mechanischer Energieübertragung. Aus energetischer Sicht ist es die Verteilung im System, siehe ENTROPIE.

Dach dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik kann die Wärme (Entrophie) in einem abgeschlossenen System nicht abnehmen, es muss dazu ein anderer Prozess parallel laufen, der bestehende Temperaturdifferenzen nutzt. So "fließt" Wärme von hoher Temperatur zur niedrigen durch Leitung, Strahlung, Konvektion.