Energiewende in Nordwestmecklenburg wird sichtbar

Mit dem Portalbereich "ENERGIE" soll nichts weniger erreicht werden, als dass

  • so viele amtliche Informationen zu Erneuerbaren Energien in Nordwestmecklenburg wie möglich,
  • so genau und aktuell wie möglich, aber auch so detailiert wie für verschiedene Nutzer nötig,

zu Verfügung gestellt werden!

Als ersten Schritt auf dem Weg eines Energieportals werden hier nun die amtlichen Daten von Anlagen Erneuerbarer Energien sowie deren Planungsgrundlagen katografisch dargestellt.

Dies soll dann auch noch

  • so effizient wie möglich erfolgen,

das heißt: es werden kein redundanten Datenbanken aufwendig aufgebaut und gepflegt, sondern die Informationen werden an der Quelle (zum Beispiel der Planungs- oder Genehmigungsbehörde) durch das Portal für Sie abgefragt.

So haben Sie immer die aktuellsten Informationen!

Zusätzlich sind im Portal einige nützliche Programme integriert, so dass Sie mit deren Hilfe weitere, auf Sie bzw. Ihre Auswahl zugeschnittene Informationen erzeugen können. Weitere Informationen dazu hier.

Um Ihre Ergebnisse zu nutzen, werden Ihnen weiterführend Hinweise zu relevanten Ansprechpartnern (für Beratung, für Förderung, für Genehmigung) bedarfsgerecht angeboten.

Projektfazit

Als Erfahrung aus dem Projekt wird im Kartenbereich sichtbar, dass zwar viele Daten an vielen Stellen zu Erneuerbaren Energien existieren (hohe Quantität von Daten und datenhaltenen Stellen), diese Daten aber nicht ausreichend mit Geoinformationen verbunden vorliegen bzw. deren automatischen Verarbeitung und Nutzbarmachung in einem Webportal noch sehr aufwändig ist (niedrige Qualität der Daten im Bezug auf Georefenzierung und/oder energiebzogenen Fachinformationen, wie z.B. Leistungsangaben).

Somit war die beispielhafte Darstellung von energiebezogenen Daten aus dem Landkreis Nordwestmecklenburg im GeoPortal möglich. Innerhalb des Projektes konnten Bauakten aufbereitet werden, also eine Erhöhung der Qualität der Daten durch Georeferenzierung von Genehmigungen-Daten mit dem Stichworten "Energie", "Solar", "Bio", "Wind". Der Aufbau eines EnergiePortals überstieg aber den Projektumfang, die niedrige Quantität von energiebezogenen Fachinformationen konnte nicht verbessert werden. Damit sind Geo-Daten zu Bestands-Anlagen für Erneuerbare Energien vorhanden, es fehlen aber oft Leistungsangaben bzw. grundsätzlich Betriebsdaten, um weiterführende energiebezogene Anlaysen tätigen zu können. Hier müsste in einem folgenden Schritt die Qualifizierung der Geo-Daten erfolgen, in dem zu jeder Anlage Informationen aus anderen Quellen, wie z.B. von Energieversorgern oder Übertragungsnetzbetreibern (siehe unten 50hertz-Karten) veröffentlicht, integriert werden.

mehr Information eService Projektergebnis - erste Karte Übersicht Anlagen Solarenergie

Durch das EEG sind theoretisch mehr Daten für Photovoltaik-Anlagen verfügbar, da eine Veröffentlichungspflicht besteht, zu Beispiel als die EEG-Stammdaten über 50hertz.

Hier eine daraus erstellte Karte zum Vergleich

Fazit der Kartenerstellung Solarenergie

Da die Akten aus dem Bauamt nicht alle Anlagen(-daten) enthalten und eine Fehlerkorrektur der Daten vom Übertragungsetzbetreiber dauerhaft aufwendig ist, sollten in einer möglichen Weiterentwicklung des eServices "Solarenergie" direkt Daten der regionalen Energieversorger integriert werden. Daten für Solarthermie-Anlagen sind aufwändiger zusammenzubringen, da keine zentrale Stelle, wie bei der Stromeinspeisung über das EEG, existiert.

eService Projektergebnis - erste Karte Übersicht Anlagen Bioenergie

Durch das EEG sind theoretisch mehr Daten verfügbar, da eine Veröffentlichungspflicht besteht, zu Beispiel als die EEG-Stammdaten über 50hertz.

Hier eine daraus erstellte Karte zum Vergleich

Fazit der Kartenerstellung Bioenergie

Da die Akten aus dem Bauamt  bzw. dem LUNG nicht alle Anlagen(-daten) enthalten und eine Fehlerkorrektur der Daten vom Übertragungsetzbetreiber dauerhaft aufwendig ist, sollten in einer möglichen Weiterentwicklung des eServices "Bioenergie" direkt Daten der regionalen Energieversorger integriert werden.